Augsburger Domsingknaben begeistern mit Konzert in der Aindlinger Pfarrkirche

Aindling - Domsingknaben1Bereits zum vierten Mal waren die Augsburger Domsingknaben zu Gast in der Aindlinger Pfarrkirche. Möglich gemacht hatte dies vor allem Willi Lander, Vorsitzender des Gewerbeverbandes Aindling. Er begrüßte zu Beginn des Konzertes die zahlreichen Gäste im Gotteshaus, unter ihnen Landrat Christian Knauer, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lange sowie Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko. Lander freute sich sehr, diesen „außerordentlichen Chor“ in Aindling willkommen zu heißen. Der Kammerchor der Augsburger Domsingknaben eröffnete das Konzert schließlich mit der Motette „Tui sunt coeli“ von Orlando di Lasso. Die 34 Buben und jungen Männer standen verteilt an den Seitenaltären und am Hochaltar, so dass der achtstimmige Gesang fast wie ein Echo wirkte. Mit Florian Stampfli sang auch ein Aindlinger bei den Domsingknaben mit.

Unter dem Thema „Die ständigen Erwartungen des Herrn“ begannen zunächst die jungenMänner den Gregorianischen Gesang „Veni redemptor gentium“ (O komm Erlöser der Welt) ehe auch die Buben mit ihren klaren hellen Stimmen einfielen. Bei dem Lied „Nun komm der Heiden Heiland“ verteilten sich die Domsingknaben im ganzen Gotteshaus. Auch
mit bekannten Adventsliedern begeisterte der Chor sein Publikum. Bei „Maria durch ein Dornwald ging“ begann einer der Chorknaben als Solist, ehe der gesamte Chor zum „Kyrie eleison“ vierstimmig einsetzte.

Die zweite Hälfte des Konzertes unter Domkapellmeister Reinhard Kammler eröffneten die elf jungen Männer mit „Ein schönes Ros im Heil’gen Land“ zu vier Stimmen, gefolgt vom „Ave Maria“ nach Jakob Arcadelt. „Besinnliches zum Ende des Kirchenjahres“ hatte der gesamte Chor noch zum Schluss, wie das Lied „Von guten Mächten wunderbar geborgen“. Lang anhaltender Applaus folgte am Ende des Konzertes, so dass die Sänger noch drei weitere Zugaben geben mussten. Mit dem Lied „Der Mond ist aufgegangen“ fand das Konzert seinen würdigen Abschluss.

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