Pilgergruppe kehrt zurück von Israel

Von Montag, 10. Februar, bis Dienstag, 18. Februar waren 29 Pilger der Pfarreiengemeinschaft Aindling in Israel unterwegs. Orkantief Sabine führte zu einigen Startschwierigkeiten. Der Abflug verzögerte sich um mehr als 9 Stunden, so dass das Hotel am See Genezareth erst am Dienstagmorgen gegen 3:30 Uhr erreicht wurde. Dafür entschädigte der zweite Tag zunächst mit blauem Himmel und Sonnenschein. Auf dem Programm standen der Berg der Seligpreisungen, Kafernaum (die Stadt Jesu nach dem Matthäusevangelium), die Jordanquelle und die Golanhöhen. Das Foto entstand an der Jordanquelle in Banias.

Am dritten Tag haben die Pilger gleich mehrere Stationen besucht: Zunächst stand eine Schifffahrt (leider im Nieselregen) auf dem See Genezareth auf dem Programm, dann ging es weiter zur Brotvermehrungskirche, nach Magdala, zur Hochzeitskapelle von Kanan und schließlich noch nach Nazareth zur Verkündigungskirche. Das Bild zeigt Pater Babu beim Gottesdienst in Magdala:

Am vierten Tag ging es zunächst auf den Berg Tabor mit der Basilika, dann über das Westjordanland nach Qumrum bis zum tiefsten Punkt der Erde: 430 mt unter dem Meeresspiegel liegt das Tote Meer. Absolutes Highlight des Tages: ein Bad im Toten Meer. Die heutige Nacht verbrachten die Pilger in Jericho. Dort schliefen sie auf alle Fälle tief: immer noch rund 300 mt unter dem Meeresspiegel.

Den fünften Tag begann die Reisegruppe an der Taufstelle Jesus am Jordan. Danach ging es mit der Seilbahn auf den Berg der Versuchung mit wunderbarem Blick über Jericho. Und schließlich der Höhepunkt heute: Der Blick auf Jerusalem vom Ölberg aus mit Besuch des Gartens Gestemani.

Der sechste Tag stand ganz unter dem Zeichen des Kreuzwegs. Nach einem kurzen Abstecher ins Regierungsviertel mit der Knesset, war die Geißelungskapelle die nächste Station. Dort hielt die Pilgergruppe einen Gottesdienst. Anschließend ging es entlang der 14 Kreuzwegstationen bis rauf zur Grabes- und Auferstehungskirche. Einige Pilger nahmen die lange Anstehzeit von rund 1,5 Stunden auf sich, um an die Grabplatte von Jesus Grab zu gelangen. Das Bild zeigt das Grabmahl Jesus in der Grabeskirche.

Der heutige Tag stand ganz unter dem Motto der beiden Weltreligionen Judentum und Islam, unterbrochen von einem katholischen deutschen Sonntagsgottesdienst am Vormittag. Gestartet hatten die Pilger den Tag mit dem Besuch des Grabmahl von König David und dem Abendmahlsaal. Dann ging es weiter ins Judenviertel zur Klagemauer (The Western Wall) und auf den Tempelberg zur Al-Aqsa-Moschee und dem islamischen Felsendom mit der goldenen Kuppel. Ein kurzer Besuch in einem Kibbutz gehörte heute ebenfalls zum Programm. Der Abend endete mit einer Lichterfahrt durch Jerusalem.

Der vorletzte Tag gehörte fast ausschließlich Bethlehem. Der Tag startete mit dem Besuch der Hirtenfelder und der dortigen Kapelle. Danach ging es weiter zur Geburtskirche. In einer Grotte der Kirche feierten die Pilger einen Gottesdienst. Zum Abschluss des Tages stand noch die Festung Herodium von König Herodes auf dem Plan, bevor es zurück ins Hotel ging.

Der letzte Tag brachte die Pilger zunächst noch an den Geburtsort von Johannes dem Täufer, nach Emmaus und schließlich zurück nach Tel Aviv. Dort war noch etwas Freizeit für den Besuch in Abu Gosh, dem Künstlerviertel, und einem Spaziergang entlang der Strandpromenade am Mittelmeer. Am späten Nachmittag hieß es dann Abschied nehmen von Israel. Im Jüdischen sagt man zum Abschied: L’Shana Haba’ah B’Yerushalayim – Bis nächstes Jahr in Jerusalem. 

 

 

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