Pater Sunoj wird verabschiedet

Nach nur einem Jahr in der Pfarreiengemeinschaft Aindling hieß es für den Kaplan Pater Sunoj wieder Abschied nehmen. Bei seinem letzten Gottesdienst in der Aindlinger Pfarrkirche fand der Pater berührende Worte: „Dieses Jahr war für mich eine sehr wertvolle und gesegnete Zeit. Ich durfte hier einen besonderen Ort erleben, an dem mir die Menschen mit großer Freundlichkeit, Offenheit und Wärme begegnet sind.“
Die musikalische Gestaltung übernahmen der Kirchen- und Venite!-Chor gemeinsam mit Liedern wie „An deiner Seite sein“ und „May the road rise to meet you“.
In seiner Predigt erzählte Pater Sunoj: „Wenn man ein Jahr miteinander erlebt hat, dann kann man nicht einfach sagen: ‚So, das wars‘. Man hat Menschen kennengelernt, miteinander gefeiert, gebetet und gesprochen.“ Deshalb sei ein Abschied immer beides: „Schwer, weil man Vertrautes zurücklässt und schön, weil man feststellen darf: Ich durfte hier ein Stück Leben teilen.“
Der Abschied aus der Pfarreiengemeinschaft Aindling fiel dem Priester sichtlich schwer: „Ich wäre sehr gerne geblieben.“ Am Ende des Gottesdienstes bedankten sich Pfarrgemeinderatsvorsitzende Franziska Kölbl und ihre Stellvertreterin Agnes Narr bei Pater Sunoj. „Wir haben Sie als menschennahen, freundlichen und geselligen Priester kennenlernen dürfen, worüber wir sehr dankbar sind“, so Franziska Kölbl und beide überreichten einen Geschenkkorb. Auch Johanna Friedel bedankte sich im Namen der Ministranten für die Zeit mit dem Kaplan mit einem Blumenstock: „Wir werden Ihr Lachen in der Sakristei vermissen.“
Mit dem gemeinsam gesungenen irischen Segenslied „Möge die Straße uns zusammenführen“ verabschiedete die Pfarrei Aindling ihren Kaplan. „Wie schön, dass es dieses gemeinsame Stück Weg gegeben hat“, da ist sich Pater Sunoj sicher.



