Neujahrsempfang von Pfarrei und Marktgemeinde

Bereits seit vielen Jahren gehört der gemeinsame Neujahrsempfang von Marktgemeinde und Pfarrei Aindling an Heilig-Drei-König zu einer schönen Tradition, zu der auch heuer wieder rund 120 Bürgerinnen und Bürger ins Aindlinger Pfarrheim gekommen waren. Der „Hausherr“, wie Bürgermeisterin Gertrud Hitzler Pfarrer Babu mit einem Augenzwinkern betitelte, durfte zuerst die Gäste begrüßen. Denn so die Bürgermeisterin: „ Dieses Miteinander von politischer Gemeinde und kirchlicher Gemeinschaft ist ein starkes Zeichen für Zusammenhalt, Dialog und gegenseitigen Respekt.“
Pfarrer Babu freute sich vertraute Gesichter und Menschen beim Neujahrsempfang zu sehen: „Sie haben unser gemeinsames Wirken im vergangenen Jahr geprägt und bereichert.“ Der Jahreswechsel sei immer auch ein Moment, um zurückzuschauen, dankbar zu sein und gleichzeitig mit Mut und Zuversicht nach vorne zu blicken. „Wir haben gemeinsam viel erreicht“, ist sich der Geistliche sicher und sprach vom Jahr 2025 von einem Jahr voller Herausforderungen, aber auch voller Chancen. „Ihr Beitrag ist nicht selbstverständlich – und genau deshalb wertvoll“, bedanke sich Pfarrer Babu bei allen für ihr Engagement. Für das neue Jahr stehen neue Projekte, neue Impulse und vor allem die Pfarrgemeinderatswahlen auf dem Plan.
Auch Bürgermeisterin Getrud Hitzler begrüßte die Gäste und freute sich, unter ihnen zahlreiche Vereinsmitglieder und Kirchengremien sowie die jungen Bürgerinnen und Bürger, welche im letzten Jahr volljährig wurden, zu sehen. Landtagsabgeordneter Peter Tomaschko war ebenso unter den Gästen. Mit einem kurzen Grußwort bedankte er sich für die Einladung zu diesem „wunderschönen Neujahrsempfang und den Gottesdienst davor“. „Die Ministranten und Sternsinger beim Gottesdienst erinnerten mich an früher. Das war auch für mich immer eine schöne Aufgabe“. Für das neue Jahr wünschte er den Gästen ein gutes, gesundes, erfolgreiches und zuversichtliches Jahr. „Ich bin von Haus aus Optimist“, so der Landtagsabgeordnete weiter im Hinblick auf die oft verunsichernden Nachrichten aus aller Welt. „Und wenn ich so in die Runde schaue und den Zusammenhalt in der Gemeinde sehe, dann können wir auch optimistisch in die Zukunft blicken.“ Wenn sich jeder selbst einbringe, sei das ein wichtiges Fundament, um die Gemeinde selbst zu gestalten und dass der Funke auch auf die nächste Generation übergehe.
Bürgermeistern Getrud Hitzler mag zwar nicht weniger optimistisch sein, für sie ist der Blick nach vorne aber derzeit kein einfacher: „Unsere kommunalen Kassen werden spürbar knapper und gleichzeitig steigen die Aufgaben, die an uns herangetragen werden.“ Projekte die in den kommenden Jahren anstehen sind die Erweiterung der Grundschule sowie die Sanierung der Sportstätten an der Mittelschule. „Kinder verbringen mittlerweile mehr Zeit in der Schule. Da ist es mit der Errichtung eines Gebäudes nicht getan. Hier braucht es auch Raum für die persönliche Entwicklung unserer Kinder“, so die Bürgermeisterin weiter und mit Blick auf die Mittagsbetreuung: „Für die Eltern ist es wichtig, dass sie eine verlässliche, gute und auch für sie finanzierbare Betreuung ihrer Kinder erwarten dürfen.“ Umso wichtiger ist der Bürgermeisterin, dass man vor Ort das stärke, was man beeinflussen könne: „Den Zusammenhalt in unserer Gemeinde, das Engagement in Vereinen, das Ehrenamt, die Nachbarschaftshilfe und das gegenseitige Vertrauen.“ Die Marktgemeinde sei stark, weil sich viele Menschen einbringen, ist sich Hitzler sicher. „Und alles, was wir nicht gestalten können, das wollen wir vertrauensvoll in Gottes Hände legen. Danke, dass ihr für die Gemeinde da seid“, schloss die Bürgermeisterin ihre Rede ab und versprach den Gästen zuerst einen Augen- und dann einen Gaumenschmaus für das nun eröffnete Buffet. Der Aindlinger Pfarrgemeinderat hatte wieder allerhand herzhafte und süße Häppchen vorbereitet, welche sich die Gäste bei musikalischer Umrahmung durch die Blaskapelle des Musikvereins Aindling schmecken ließen.





